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ipaddress.si

WHOIS- & RDAP-Abfrage

Registrierungsdaten direkt von der zuständigen Registry, wo möglich per RDAP.

Beispiele:

WHOIS beantwortet die Frage „Wer hat das registriert?“ für Domains, IP-Netze und autonome Systeme. Der moderne Nachfolger ist RDAP (Registration Data Access Protocol): dieselben Daten als strukturiertes JSON über HTTPS, mit Standardfeldern statt Freitext.

Dieses Werkzeug ermittelt den zuständigen Server aus der Bootstrap-Registry der IANA – die regionale Internet-Registry (ARIN, RIPE NCC, APNIC, LACNIC, AFRINIC) für IP-Adressen und AS-Nummern, den Registry-Betreiber für Domains – und greift nur bei Top-Level-Domains ohne RDAP auf klassisches WHOIS zurück. Seit der DSGVO schwärzen die meisten Registries personenbezogene Kontaktdaten.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen WHOIS und RDAP?

RDAP liefert strukturiertes JSON über HTTPS, unterstützt internationalisierte Daten und Standard-Statuscodes und ist für gTLD-Registries inzwischen Pflicht. WHOIS ist unstrukturierter Text über TCP-Port 43.

Warum sind Kontaktdaten verborgen?

Datenschutzvorschriften wie die DSGVO haben Registries und Registrare veranlasst, personenbezogene Daten zu schwärzen. Organisationsnamen und Abuse-Kontakte werden meist weiterhin veröffentlicht.

Wo melde ich Missbrauch von einer IP-Adresse?

Beim Abuse-Kontakt im Registrierungseintrag des IP-Netzes. Der vollständige Bericht auf dieser Website zeigt ihn an, wenn die Registry einen veröffentlicht.